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Kokoro no Jutsu

Das Gokui des Ten Chi Jin

Der Zweck des Budō

Kihōn Happō & Yin Yang

 

 

Kokoro no Jutsu

von Kostas Kanakis - Bujinkan Yūshū Shihan

 

 

 

Alle die sich mit dem Ninpo beschäftigen, reden über NINJUTSU jeden Tag und bei jedem Training. Aber was denken wir, wenn wir darüber reden?? Viele von uns wissen, daß wenn wir über NINJUTSU reden, wir eigentlich das Budo Taijutsu meinen. Trotzdem benutzen immer noch die meisten von uns den Begriff NINJUTSU. Nehmen wir also diesen gebräuchlichen Begriff, um zu sehen, worüber wir eigentlich reden.

 

Für viele Leute stellt NINJUTSU eine Möglichkeit dar eine Selbstverteidigung zu erlernen. Für viele andere ist NINJUTSU eine mysteriöse Kunst mit vielen versteckten Bereichen, die sie erforschen möchten. Für das Erforschen der tieferen Bedeutung von Ninjutsu müssen wir die zwei Charaktere oder Kanji´s nehmen: NIN und JUTSU.

 

NIN bedeutet in der gewöhnlichen Übersetzung: Ausdauer. Wenn wir die zwei Charaktere nehmen, die das NIN bilden, haben wir eine Übersetzung von Schwert und Herz. Aber was bedeutet diese Übersetzung wirklich ?

JUTSU bedeutet in der gewöhnlichen Übersetzung: Kunst. Was ist aber stattdessen die tiefere Bedeutung ?

 

Nehmen wir zuerst das Zeichen NIN.

Wenn wir unsere Kunst nur als ein "Selbstverteidigungs - System" ausüben, werden wir uns stets nur auf der Oberfläche befinden und werden niemals das wahre "KOKORO | Herz", entdecken.

Wir müssen lernen, mit unserem wahren Herzen zu üben. Wir müssen dieses Verständnis entwickeln wenn wir gern mehr Schritte in unserer Kunst machen wollen und wenn wir uns in dieser Art entwickeln dann können wir mehr verstehen und wir können somit auch unsere Persönlichkeit entwickeln.

 

Herz und Verstand funktionieren zusammen in Harmonie. Wenn wir über etwas nachdenken, beeinflussen wir das Herz (in unserem Unterbewußtsein), somit können wir etwas fühlen. Wenn wir mit dem Herzen fühlen, beeinflussen wir den Verstand, somit können wir über etwas nachdenken oder unseren Verstand mehr verwirren (hat jemand seine erste Liebe schon vergessen ??). Dieses Team-Work beeinflußt auch unseren Körper. Mit anderen Worten wir können uns mit Bewußtsein bewegen, denken und fühlen

 

Wir müssen unser Herz polieren, damit es den Glanz und die Reinheit eines Schwertes bekommt, dadurch wird der Verstand geschärft und wir können klarer denken. Der Körper wird fähig sein, durch das Zusammenspiel von Verstand und Herz (durch die Reinheit und die Schärfe), sich wirksamer zu bewegen. Der andere Punkt ist, daß wenn unser Herz rein ist, es den äußeren Einflüssen leichter stand hält und unser Verstand wird sich nicht so leicht beeinflussen lassen.

Durch diese Gedanken, können wir sagen, daß die Entwicklung des Herzenz, den Verstand entwickelt und zusammen entwickeln sie den Körper.

 

Der Begriff NIN ist für mich, ein reines Herz, einen scharfen und offenen Verstand und einen wirksamen Körper zu haben, welche die Persönlichkeit des Menschen entwickeln.

 

Nehmen wir nun das Zeichen   JUTSU | Kunst.

Was ist überhaupt Kunst ?

 

Nehmen für dieses Beispiel einen professionellen Maler. In seinen ersten Schritten lernt er die vielerlei Farben kennen und wie er sie zusammen kombinieren kann. Dann nimmt er den Pinsel und versucht seine ersten Linien und Konturen zu zeichnen um danach seine Werk mit Farbe zu füllen.

Aber diese Sache, die hier so leicht beschrieben wurde, braucht Jahre des Lernens und des Entwickelns.

Nach ein paar Jahren hat der Maler seine eigene Form und seinen eigenen Stil entwickelt, somit kann er beginnen seine eigenen Bilder zu erschaffen. Er gibt den Bildern, durch seine Entwicklung, ein eigenes Leben. Die Malerei hat durch die Persönlichkeit dieses Malers eine neue Entwicklung dazu gewonnen. Jetzt ist er ein Teil dieser Kunst.

 

In der Kriegskunst verhält es sich in gleicher Weise. Wir erlernen Grundelemente in Form der Kihon (Basistechniken), wir Entwickeln unser Verständnis für die Kriegskunst weiter und im Fortgeschrittenem Stadium werden diese Kihon-Formen mit Leben gefüllt in Form von Henka Formen und gleichzeitig geben wir durch unsere individuelle Bewegungen Farbe hinzu. Die Entwicklung unseres Taijutsu ist abhängig von der Kombination dieser Elemente. Wenn wir unseren Taijutsu richtig entwickeln, dann entwickeln wir auch unsere Persönlichkeit in die richtigen Richtung. Mit einer guten Persönlichkeit können wir auch ein Teil unserer Kunst werden.

 

Der Begriff von Kunst, ist für mich, die richtige Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit.

 

Wie wir sehen können, ist 忍術 NINJUTSU nicht nur ein System der Selbstverteidigung. NINJUTSU ist eine Kunst, welche den Menschen entwickelt.

 

Behaltet eure Entwicklung bei und strebt weiterhin in der Erforschung der Kriegskünste !!

 

 


BuFuSui Ikkan

 

 

 

Das Gokui des Ten Chi Jin

von Kostas Kanakis - Bujinkan Yūshū Shihan

 

 

Das Gokui ist die essentielle Unterrichtung oder geistiges Erwachen.

 

 

Hatsumi Sensei schreibt: "...keep control of bad end evil, follow a righteous path, this is the essence of training. From here, spiritual awakening is born. This spiritual awakening in Budo is called "secret of Budo" or "Gokui"...."

 

Wie entwickelt sich aber dieses "geistige Erwachen"?

 

Nun, eine Entwicklung hat immer einen Anfang, so wie sich jedes Leben erst mit der Geburt entwickeln kann. Betrachten wir deshalb einmal diese Entwicklung im Budo durch das Wesen des TenChiJin.

 

TEN bedeutet: Himmel, Universum, das geistige, die Entstehung.

 

CHI bedeutet: Erde, materiell, das fassbare, die Umsetzung, das Aufbauen.

 

JIN bedeutet: Mensch, Wesen, Individuum, etwas lebendiges, die Entwicklung.

 

In der Entstehungsphase des Menschen, stehen die Sinnesorgane an primärer Stelle, denn schon vor der Geburt beginnt das Baby zu fühlen, zu hören. Durch den "Einsatz" der Sinnesorgane kann das Ungeborene schon sehr früh mit der Mutter kommunizieren.

 

D.h. bevor das Baby sich überhaupt bewegen kann, kann es durch seine Sinne eine Art Kommunikation aufbauen. Sind denn die menschlichen Sinne nicht Teil unseres Geistes?

 

Die Mutter Natur hat somit die geistige Entwicklung an erster Stelle gesetzt, damit der Mensch / Individuum zuerst verstehen kann, bevor er / es handeln kann. Das ist der natürliche Instinkt.

 

Die ENTSTEHUNG steht auch im Budo an primärer Stelle, welche durch das TEN repräsentiert wird, und ist von großter Wichtigkeit. Das ist der Beginn und das Anfangsverständnis. Das alte Sprichwort "Lerne erst zu stehen, bevor Du lernst zu gehen" trifft, meiner Meinung nach, die Entwicklung im TEN am deutlichsten!!

 

Die zweite Stufe, das CHI oder die FORMUNG, kann gleichgesetzt werden mit der körperlichen Entwicklung. Hier lernt man sich zu bewegen und anzupassen. Durch die körperliche Entwicklung wird man beweglicher und Anpassungsfähiger. Durch das Element der Erde lernt man stabiler auf den Beinen zu stehen, und dadurch besser seinen Körper zu kontrollieren.

 

Durch die universelle Entstehung des Himmels und der Formung auf der Erde, entsteht ein lebendes Individuum. In diesem Fall der Mensch. JIN.

 

Die Entfaltung des menschlichen Wesens, ist das Resultat des Zusammenwirkens von geistiger Reife und körperlichen Anpassung. Erst durch dieses Zusammenwirken, kann der Mensch zum Menschen werden und dadurch zum Teil des Ursprünglichen. Zum TenChiJin. Durch das Gokui des TenChiJin haben wir die Möglichkeit zum Gokui des Budo zu gelangen.

 

Hatsumi Sensei schreibt: "The Gokui (essential teachings) are elusive; the Gokui look easy to grasp but can actually be very difficult to understand. The feeling is just like that of being a jellyfish floating in the ocean. The same can be said about the satori (enlightenment) of the martial ways. It would be most appropriate to float about in the common world."

 



BuFuSui Ikkan

 

 

Der Zweck des Budō

von Kostas Kanakis - Bujinkan Yūshū Shihan

 

 

 

Jeder hat sich bestimmt schon einmal diese Frage gestellt, ob offen ausgesprochen oder nur innerhalb seiner eigenen Gedanken. Jeder der am Training einer Kriegskunst teilnimmt fragt sich ab einem bestimmten Zeitpunkt, warum er überhaupt diese "eine" Kriegskunst trainiert. Der Anfänger fragt sich mehr als der Fortgeschrittene, aber auch der Fortgeschrittene wird sich im Laufe der Zeit mit Selbstzweifeln das Leben selbst schwer machen.

 

In den frühen Kriegskunstjahren hat man sich kaum solche Gedanken gemacht. Es bestand auch keine Notwendigkeit dazu. Man kämpfte um das nackte Überleben. Das war die Regel des Krieges. Man erlernte Techniken die spezifisch ausgesucht wurden und schon ging es ins Schlachtfeld um seinem Herren zu dienen, auf Leben oder Tod. Nicht nur die Techniken waren entscheidend, sondern auch der mentale bzw. geistiger Zustand des Kriegers spielte eine große Rolle.

 

Die geistigen Aspekte spielten schon immer eine wesentliche Rolle in den Kriegskünsten. Da die alten Kriegskünste unter den Einfluß der esoterischen Lehren wie z.B. des Buddhismus und Shintoismus standen, war das auch kaum zu vermeiden, daß man sich mit den geistigen Schulungen auseinandersetzte. Diese Lehren wurden im Unterbewußten verankert und wurden später zur Essenzielen Kernlehren aller Kriegskünste.

 

Daher wurde die Frage:

 

Wozu eigentlich kämpfen oder gar töten ?

 

zur Kernfrage aller Kriegskünste.

 

 

Um eine solche Frage zu beantworten muß man sich an dieser Stelle mit anderen Lehren beschäftigen um einige Sachen zu verstehen. So heißt es z.B.: "Das Geheimnis der Kriegskünste ist das Geheimnis des Zen".

 

Das Geheimnis ist im wesentlichen Sinne seinen Geist zu lenken. Aber wie kann man das ? In einem Kapitel, eines alten Textes wird folgendes wiedergegeben: "Die wahre Technik des Körpers muß die Substanz des Geistes selbst sein. Die Substanz ist der Geist. Man darf nicht den Körper des Gegners betrachten, sondern muß vielmehr seinen eigenen Geist lenken. Es gibt keinen Feind. Der Geist ist ohne Form, und doch kann er manchmal Form annehmen - das ist wie beim Zazen."

 

Das Kriegskunst-Training darf nicht nur als eine Körperliche Entwicklung gesehen werden, obwohl man sich heutzutage nur noch auf Wettkämpfe oder auf das reine erlernen von Techniken konzentriert. Früher war das alles anders, weil es dort um das nackte Überleben ging, welches letztendlich von der reinen Intuition abhängig war. So war und ist die körperliche, technische und geistige Kraft eng miteinander verflochten, wobei die Kraft der Konzentration (also die geistige) hier an erster Stelle gestellt werden muß.

 

Die Anspannung des Körpers, die technische Fertigkeit und die geistige Intuition müssen zusammengeführt werden und eins werden. Handlung und Bewußtsein müssen eine Einheit bilden. Dann ist man im KÛ oder in der Leere. Das ist der wahre Weg des Budô.

 

Man muß lernen sein Leben und seinen Tod voll und ganz zu AKZEPTIEREN. Auch wenn der Körper stirbt muß der Geist aufrecht bleiben. Im Angesicht des Lebens und im Angesicht des Todes muß der Geist ruhig bleiben. D.h. die Einheit von Körper und Geist beherrschen, somit das Leben und den Tod.

 

Die Kriegskünste sind weder Sport, Spiel noch sind sie ein einfacher Zeitvertreib. In Ihnen liegt ein tiefgründigerer Sinn nämlich der SINN DES LEBENS überhaupt und damit auch der Sinn des Todes, denn diese beiden sind untrennbar miteinander verbunden. Das ist BUDÔ. Der wahre Weg des Budô befindet sich weder im Wettkampf noch im Streit - er befindet ist jenseits von Leben und Tod und jenseits von Sieg und Niederlage.

 

Was bedeutet das für unser tägliches Training ???

 

Nun, zu Beginn übt man immer wieder Techniken (waza) und Formen (kata) um sich ein Fundament aufzubauen.

Im Laufe der Zeit werden sie einem "bewußt" und man hat sich daran "gewöhnt". Während dieser Zeit ist man immer am nachdenken und am überlegen. Dadurch steht man immer wieder mit seinem "Ich-Bewußtsein" in Kontakt. Wenn wir somit unser Denken benutzen werden unser Verhalten und unsere Handlungen langsam und zögernd sein. Fragen kommen auf, der Geist ermüdet und unser Bewußtsein ist wie ein Flamme im Wind.

 

Man kann den Beginn dies mit dem erlernen eines Musikinstrumentes vergleichen. Später ist man im Stande ohne große Überlegungen zu spielen, d.h. nach jahrelangem Training haftet nicht mehr an dem "Ich - Bewußtsein", sondern spielt ganz natürlich. Mit einem "Nicht - Bewußtsein" kann man schließlich etwas neues erschaffen. Das gleiche gilt für unser tägliches Leben ebenso für unser tägliches Training. Aber man darf nie die Anfänge vergessen, sonst ermattet unser Geist und wir werden dadurch unkonzentriert. Das liegt an einem zu starken Egoismus und am Mangel an Anstrengung. Dadurch laufen wir Gefahr von unserem Weg abzukommen.

 

Ein wesentlicher Aspekt des Budô ist die unmittelbare Einheit mit der authentischen Wahrheit des Universums zu finden. Es ist wichtig in seinem persönlichen denken das "Ich-Bewußtsein" zu übersteigen und das nicht nur mit dem Gehirn. Man muß mit dem ganzen Körper "denken". Im allgemeinen sehen wir das Leben des Körpers und das Leben des Universums als zwei getrennte Einheiten. Tatsächlich aber beschränkt sich unser Leben nicht nur auf unser "körperliches" Leben sondern steht im ständigen Austauschprozeß mit dem Leben des Universums. Diese wechselseitige Abhängigkeit oder Beziehung zu verstehen, bedeutet, Kû zu verstehen. Kû zu üben bedeutet gleichzeitig die höchste Wahrheit, die universelle Liebe zu suchen.

 

Diese Leere, Kû, besitzt grenzenlose Energie die wir natürlich nur empfangen können wenn sich unser Leben mit dem Leben des Universums in Harmonie befindet. Die höchste Lehre der Kriegskünste. Die höchste Lehre des Ninpô.

 

DIESEM ZWECK DIENT DAS TRAINING IN DEN KAMPFKÜNSTEN !!

 

 

BuFuSui Ikkan

 

 

Kihōn Happō & Yin Yang

von Kostas Kanakis - Bujinkan Yūshū Shihan

 

 

 

In unserem täglichen Training ist das Kihon Happo ein wichtiger Bestandteil für das erlernen Budo Taijutsu und es wird immer wieder auf seine Wichtigkeit hingewiesen.

 

verhält sich aber das Kihon Happo wenn wir andere Aspekte hinzufügen wie z.B. die des Yin und Yang ?

 

Eines der beiden Schriftzeichen (Kanji) aus dem das Kihon Happo besteht ist das KI und bedeutet in diesem Zusammenhang "Basis, Grundlage".

Ki bedeutet aber auch "Energie, Geist, Seele". Unsere Lebensenergie welche auch als Qi bekannt ist. In der universellen Existenz gibt es das positive Qi sowie natürlich auch das negative Qi. Das Yin Yang Qi.

 

Der Energiezustand im Körper wird von japanischen Physiotherapeuten als Kyo und Jitsu bezeichnet (was fur ein Zufall mag man sich da fragen!), und ist dem Yin und Yang sehr ähnlich wobei das Kyo Yin und das Jitsu Yang ist.

 

Ein ausgeglichener Energiezustand bedeutet auch ein ausgeglichenes Yin/Yang und dies führt dazu dass, Körper und Geist sich einem Zustand der Einheit befinden. Wenn der Energiezustand gestört ist, so sucht der Mediziner nach den Ursachen um diese zu bekämpfen.

 

Im Studium des Budo Taijutsu verhält es sich ähnlich.

 

Wenn man sein Training mit Freude bestreitet und eine positive Einstellung hat, wird sich auch der Geist und Körper kontinuierlich weiterentwickeln und man wird sich dadurch in einem ausgeglichenen Stadium des Trainings befinden.

 

Wird das Training aber ohne Freude absolviert und ist dies unausgeglichen, dann muss man die Ursache bei den Wurzeln suchen. So kehrt man zur Basis zuruck (Sanshin und Kihon Happo) um diese wieder zu stärken und zu "kurieren", um somit das eigene Yin/Yang wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Durch den Fluss des universellen Qi durch die 12 Haupt-Meridiane wird der gesamte Körper mit der Lebensenergie ausgefüllt, welche den Menschen in einer Existenziellen Balance hält.

Auch im Budo Taijutsu wird durch das ineinander fließen der Sanshin no Kata und des Kihon Happo eine Einheit erzielt welche eine ausgeglichene Balance für unser Training darstellt, das Yin und Yang des Budo Taijutsu.

 

Würden wir z.B. die Formen der Sanshin no Kata und des Kihon Happo als Energiezentren klassifizieren, so könnten wir jedem Haupt-Meridian eine Form zuordnen.

 

Sanshin ( 3 ) x Kihon Happo ( 8 ) = 24 Formen

 

12 für die Yin Meridian und 12 für die Yang Meridiane.

 

Befinden sich alle Energiezentren (Sanshin no Kata und Kihon Happo) im Gleichgewicht so ist auch die Entwicklung in den Grundessenzen des Bujinkan Budo harmonisch, ausgeglichen und Anpassungsfähig.

 

Das Yin Yang Qi verhält sich in der Gesamtheit wie ein Magnet mit seinen zwei Polen, wobei das eine ohne das andere nicht existent sein kann.

 

Wenn wir nun diesen Aspekt auf unser Training übertragen und z.B. das Jiryoku (die Polarisation) als Ansatzpunkt nehmen so konnen wir (wie ein Magnet) anziehen oder abstoßen. Wir müssen aber diese beiden Gegensätze ins Gleichgewicht versetzen, damit der Rhythmus erhalten bleibt. So kann z.B. in einer Technik der Angriff und der Gegenangriff im gleichen Rhythmus ausgeführt werden so, dass beides fließend ineinander übergeht. Eben wie das Yin und Yang.

 

Durch das Studium des Yin und Yang dringen wir in Bereiche vor, jenseits der Gegensätze. Danke Hatsumi Sensei!!

 

** Der Wind trägt die Lehren des Budo weiter und lässt sie wie Wasser durch die Generationen fließen **

 



BuFuSui Ikkan

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